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Ultraschallgesteuerte Punktionen in der Anästhesie

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Die Regionalanästhesie (Leitungsanästhesie oder Teilbetäubung an Arm und Bein) hat mittlerweile durch die modernen Ultraschall-Methoden eine hohe Attraktivität und durch das Erreichen maximaler Patientenzufriedenheit und -sicherheit an Popularität gewonnen.

Trotzdem gibt es zurzeit nur sehr wenige Zentren, die im Bereich der ambulanten Operationen dieses Verfahren mit einem hohen Qualitätsanspruch anbieten können.

Die Verwendung von Ultraschall ist absolut schonend und macht eine sonst vielfach angewandte Reizung von Nerven durch elektrischen Strom überflüssig. Die direkte Sicht erlaubt eine klare Identifikation von Nerv, Gefäßen und zuletzt auch Punktionsnadel.

Die Ausbreitung des Lokalanästhetikums ist jederzeit gut sichtbar und der Blockadeerfolg kann von Anfang an vom Narkosearzt abgeschätzt werden. Schneller Wirkbeginn bei sehr guter Wirksamkeit verkürzt somit den Aufenthalt des Patienten im OP-Bereich und trägt zu einem hohen Maß an Patientenkomfort bei. Durch die Applikation der örtlichen Betäubungsmittel unter direkter Sicht benötigen die ultraschallgesteuerten Blockaden im Vergleich zu den herkömmlichen Techniken deutlich geringere Medikamentendosierungen, was zusätzlich die primär wirkstoffbedingten Nebenwirkungen reduziert.

Wir sind in der Lage, einer ausgewählten Anzahl unserer Patienten aufgrund der Art des operativen Eingriffes oder bestehender Grunderkrankungen eine Leitungsanästhesie (LA) an Arm oder Bein anzubieten. Zudem kann eine effektive postoperative Leitungsanästhesie (LA) hervorragend zur Schmerzbekämpfung beitragen. Diese Verfahren kommen dann zusätzlich zu einer Vollnarkose zur Anwendung.

Die Grenzen und die Anwendung der verschiedenen Verfahren sind stets patientenorientiert zu setzen und werden Ihnen im Verlauf des Vorbereitungsgesprächs ausführlich erläutert.

Blockaden können bereits im Kindesalter durchgeführt werden. Voraussetzung ist eine entsprechende Indikationsstellung und die Kooperationsbereitschaft des Kindes.

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